Der Entwicklerkosmos

Softwarequalität

5. Komplexität vs. Softwarequalität

Die Softwarequalität hat zwei Feinde: ineffizientes Arbeiten (d.h. mangelndes Clean Coding) und steigende Komplexität. Der quasi andauernde Wunsch nach noch größeren Nutzen durch die IT erzeugt immer neue Anforderungen nach noch mehr Daten und noch komplexeren Daten, die verarbeitet werden sollen. Dieser Motor der Softwareentwicklung sorgt dafür, das Softwaresysteme größer, verteilter und komplexer werden.

Um diese immer weiter wachsende Komplexität zu beherrschen und das Scheitern von IT-Projekten zu verhindern, ist ein großes Maß von Effizienz in der Softwareentwicklung nötig. Der Clean Coding Cosmos hat das Ziel alle Faktoren, die diese Effizienz bestimmen, zu erfassen und Best Practises zur Realisierung anzubieten.

Steigende Effizienz, d.h. immer besseres Clean Coding, kann bewirken, dass das die Innere Softwarequalität zunimmt (d.h. Software kostengünstiger entwickelt wird), dass die Äußere Softwarequalität zunimmt (d.h. Produkte besser werden) und dass größere Komplexität beherrscht wird (weniger Projekte scheitern oder schneller realisierbar sind). Es gibt also mehrere Möglichkeiten, wie Softwareentwicklungseffizienz genutzt werden kann. Idealerweise verteilt man den Mehrwert von besserem Clean Coding: etwas mehr Komplexität und etwas mehr Qualität. Beides gleichzeitig zu optimieren ist nicht möglich.


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